Der Anfang nach dem Ende

Wie macht man weiter, wenn eine Beziehung zu Ende geht?

Lori Gottlieb schreibt in ihrem Buch „Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden“: „Wenn ich in der Gegenwart leben will, muss ich den Verlust meiner Zukunft akzeptieren.“ Neben der gemeinsamen Vergangenheit, die man vielleicht auch noch romantisch verklärt und wie einen Sonnenuntergang einfärbt und die auch ein Teil meiner persönlichen Story ist, ist es die, nicht mehr mit der Person verknüpfte Zukunft, die besonders schmerzt.

Denn, „wenn eine Gegenwart zerbricht, dann geschieht es auch mit der Zukunft, die wir mit ihr verknüpft haben.“ - Da sind die geplanten Urlaube, Anschaffungen und die potentiellen Nachkommen. Da ist auch die Gegenwart, die es gilt zu regeln: die gemeinsamen Kinder, Konten, Freunde und Haustiere.

In der Trennung sehen wir noch nicht die Möglichkeiten der veränderten Zukunft. Wir trauern um die Zukunft, die wir nicht haben werden. Wir bleiben in der verklärten Vergangenheit stecken. Um es mit Lori zu sagen: „Wenn ich (aber) in der Gegenwart leben will, muss ich den Verlust meiner Zukunft akzeptieren.“

Trennungsberatung kann mit beiden Partner erfolgen, muss aber nicht. Um wieder in der Gegenwart anknüpfen zu können, handlungsfähig zu werden und sich eine veränderte Zukunft auszumalen, ist die Unterstützung im Rahmen eines Trennungscoachings hilfreich.

Ein wesentlicher Bestandteil ist auch immer wieder, die eigenen Beziehungsmuster zu reflektieren und Glaubenssätze und damit verbundene Verhaltensweisen zu ändern. Alles im Sinne einer wunderbaren neuen Zukunft.

Bezieungswaisen sind beziehungs-weise.

Alles (ist) Liebe

Eure Traudel